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fung hat, wenn sie gleich in Beziehung auf ihr Vermögen weder durch einen Heiraths-Contract, noch durch gerichtliches Erkenntniß von ihrem Manne abgesondert ist, mit Vorbehalt ihres Regresses wider den Mann,

2255. Sie läuft gleichwohl, in Gemäßheit des 1561. Artikels unter dem Titel von dem Heiraths-Contracte und den gegenseitigen Rechten der Ehegatten, nicht während der Ehe, in Hinsicht eines, nach Dotalrechten, zum Brauts schate bestellten und nachher veräußerten Grundstückes.

2256. Während der Ehe steht ebenfalls der Lauf der Verjährung still,

1) In dem Falle, wo die Klage der Frau erst nach vorbergegangener Wahl unter der Annahme der Gütergemeins schaft oder der Verzichtleistung auf dieselbe angestellt werden fann ;

2) In dem Falle, wo der Ehemann, der ein seiner Frau zugehöriges Gut ohne ihre Bewilligung veräußert hat, den Verkauf gewähren muß, und in allen andern Fällen, wo die Klage der Frau in ihren Folgen auf den Mann zurückwirken

würde.

2257. Die Verjährung läuft nicht,

In Hinsicht einer Forderung, welche von einer Bedingung abhängt, bis die Bedingung erfüllt ist;

In Hinsicht einer Klage auf Gewährleistung, bis die Eviction eingetreten ist;

In Hinsicht einer an einem bestimmten Lage fälligen Forderung, bis dieser Tag erschienen ist.

2258. Die Verjährung läuft nicht wider einen Beneficiar-Erben in Hinsicht der Forderungen, welche er an der Erbschaft hat.

Sie läuft wider eine vacante Erbschaft, obschon sie mit keinem Curator versehen ist.

2259. Sie läuft ebenfalls während der drey Monate, die zur Errichtung eines Inventariums, und der vierzig Lage, die als Bedenkzeit verstattet sind.

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2260. La prescription se compte par jours, et non par heures.

2361. Elle est acquise lorsque le dernier jour du terme est accompli.

SECTION II.

De la Prescription trentenaire,

2262. Toutes les actions, tánt réelles que personnelles, sont prescrites par trente aus, sans que celui qui allègue cette prescription soit obligé d'en rapporter un titre, ou qu'on puisse lui opposer l'exception déduite de la mau¬ vaise foi.

2263. Après vingt-huit ans de la date du dernier titre, le débiteur d'une rente peut être contraint à fournir à ses frais un titre nouvel à son créancier ou à ses ayant-cause,

2264. Les règles de la prescription sur d'autres objets que ceux mentionnés dans le présent titre, sont expliquées dans les titres qui leur sont propres.

SECTION III.

De la Prescription par dix et vingt ans.

2265. Celui qui acquiert de bonne foi et par juste titre un immeuble, en prescrit la propriété par dix ans, si le véritable propriétaire habite dans le ressort de la cour

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Fünftes Capitel.

Von der zur Verjährung erforderlichen Zeitfrist.

Erster Abschnitt.

Algemeine Verfügungen.

2260. Die Verjährung wird nach Lagen, nicht nach Stunden, berechnet.

2261. Sie ist vollendet, wenn der lehte Tag der erfor derlichen Zeitfrist geendiget ist.

Zweyter Abschnitt.

Von der Verjährung in dreyßig Jahren.

2262. Alle sowohl dingliche als persönliche Klagen wer den in dreyßig Jahren rerjährt, ohne daß derjenige, der sich auf diese Verjährung bezieht, nöthig habe, einen Titel davon vorzulegen, oder daß man ihm die Einrede, daß er in bdjem Glauben gewesen sey, (die Einrede eines unredlichen Besikes) entgegensehen könne.

2263. Nach Ablauf von acht und zwanzig Jahren, von dem Datum des lehten Titels anzurechnen, kann der Schuldner einer Rente angehalten werden, seinem Gläubiger oder denjenigen, die in dessen Rechte getreten sind, einen neuen Titel (ein neues Schuldbekenntniß) auf seine Kosten zu verschaffen.

2264. Die Regeln der Verjährung in Beziehung auf solche Gegenstände, von denen im gegenwärtigen Titel keine Erwähnung geschieht, find unter den Titeln erklärt, die fie betreffen.

Dritter Abschnitt.

Von der Verjährung in zehn und zwanzig Jahren.

2265. Wer in gutem Glauben und durch einen rechtmäßi gen Titel ein unbewegliches Gut erwirbt, verjährt das Eigenthum daran in zehn Jahren, wenn der wahre Eigenthümer

d'appel dans l'étendue de laquelle l'immeuble est situé; et par vingt ans, s'il est domicilié hors dudit ressort.

2266. Si le véritable propriétaire a eu son domicile en différens temps, dans le ressort et hors du ressort, il faut, pour compléter la prescription, ajouter à ce qui manque aux dix ans de présence, un nombre d'années d'absence double de celui qui manque, pour compléter les dix ans de présence.

2267. Le titre nul par défaut de forme, ne peut servir de base à la prescription de dix et vingt ans.

2268. La bonne foi est toujours présumée; et c'est à celui qui allègue la mauvaise foi à la prouver.

2269. Il suffit que la bonne foi ait existé au moment de l'acquisition.

2170. Après dix ans, l'architecte et les entrepreneurs sont déchargés de la garantie des gros ouvrages qu'ils ont faits ou dirigés.

SECTION IV.

De quelques Prescriptions particulières.

2271. L'action des maîtres et instituteurs des sciences et arts, pour les leçons qu'ils donnent au mois;

Celle des hôteliers et traiteurs, à raison du logement et de la nourriture qu'ils fournissent;

Celle des ouvriers et gens de travail, pour le paiement de leurs journées, fournitures et salaires,

Se prescrivent par six mois.

unter dem Gerichtsbezirke des Appellations-Hofes wohnt, in deffen Umfang das unbewegliche Gut liegt, und in zwanzig Jahren, wenn er außer diesem Bezirke wohnhaft ist.

2266. Hat der wahre Eigenthümer zu verschiedenen Zeis ten bald unter diesem Gerichtsbezirke, bald außer demselben seine Wohnung gehabt, so muß man, um die Verjährung zu vollenden, demjenigen, was an zehn Jahren der Gegens wart fehlt, doppelt so viel Jahre der Abwesenheit hinzufü gen, als wirklich daran fehlen um die zehn Jahre der Gegens wart vollzählig zu machen. (3wey Jahre der Abwesenheit werden für ein Jahr der Gegenwart gerechnet.)

2267. Ein Titel, der wegen eines Mangels an der Form ungültig ist, kann die Verjährung von zehn und zwanzig Jahren nicht begründen.

2268. Der gute Glaube wird allemahl vermuthet, und derjenige muß den Beweis führen, der sich auf den bösen Glauben des andern bezieht.

2269. Es ist hinreichend, daß im Augenblicke der Ers werbung ein guter Glaube vorhanden war.

2270. Nach zehn Jahren haben Baumeister und Baus Unternehmer für die von ihnen oder unter ihrer Leitung aufgeführten Hauptbaue nicht mehr zu haften.

Vierter Abschnitt.

Von einigen besondern Arten der Verjährung.

2271. Die Klage der Meister und Lehrer der Wissens schaften und Künfte auf Zahlung für den Unterricht, den sie Monatweise geben;

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Jene der Gastgeber und Speisewirthe auf Zahlung der Wohnung und Nahrung, die sie liefern;

Jene der Arbeiter und Taglöhner auf Zahlung ihres Tages Johns, ihrer Lieferungen und ihres Gehaltes ;

Werden in sechs Monaten verjährt.

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