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610. hat ein Zestirer jemanden eine Leibrente oder eine Pension zu seinem Unterhalt vermacht, so muß dieses Vermächtniß von dem Universal-Legatar des Nießbrauches nach feinem ganzen Umfange, und von demjenigen, dem der Nießbrauch unter einem Universal-Titel vermacht worden ist, nach Verhältniß seines Genusses gezahlt werden. Der Eine sos wohl, wie der Andere hat deßhalb keine Zurückforderung.

611. Wer den Nießbrauch unter einem Particular-Titel erhalten hat, haftet nicht für die Schulden, wofür das Grundstück zur Hypothek gestellt ist. Wird er genöthiget, sie zu zahlen, so hat er seinen Regreß wider den Eigenthümer, jedoch mit Vorbehalt dessen, was unter dem Titel von Schenkungen unter Lebenden und Testamenten Art. 1020 bestimmt worden ist.

612. Wer ant ganzen Nachlasse, oder auch nur unter einem Universal-Titel den Nießbrauch erhalten hat, ist mit dem Eigenthümer zur Tilgung der Schulden auf folgende Weise verbunden:

Man schäßt den Werth des Grundstückes, das dem Nicßbrauche unterworfen ist, und bestimmt hierauf nach Verhälts niß dieses Werthes, den Beytrag zu den Schulden.

Will der Nutznießer die Summe vorschießen, welche das Grundstück beytragen muß, so wird ihm nach geendigtem Nießbrauche das Capital ohne einige Zinsen zurückvezahlt.

Will der Nutznießer diesen Vorschuß nicht machen, so hat der Eigenthümer die Wahl, entweder selbst diese Summe zu zahlen, und in diesem Falle vergåtet ihm der Nutznießer, so lange der Nießbrauch fortdauert, die Zinsen, oder einen Theil der Güter, welche dem Nießbrauche unterworfen sind, so viel zur Tilgung des Beytrags erforderlich ist, verkaufen zu lassen.

613. Nur die Kosten derjenigen Prozesse, welche den Genuß betreffen, und die Folgen jener Vevurtheilungen, welche diese Prozesse veranlassen mögen, hat der Nießbraucher zu tragen.

614. Wenn ein Dritter sich während des Nießbrauches einen Eingriff auf dem Grundstücke erlaubt, oder sonst wider

droits du propriétaire, l'usufruitier est tenu de le dénoncer à celui-ci; faute de ce, il est responsable de tout le dommage qui peut en résulter pour le propriétaire, comme il le serait de dégradations commises par lui même.

615. Si l'usufruit n'est établi que sur un animal qui vient à périr sans la faute de l'usufruitier, celui-ci n'est pas tenu d'en rendre un autre, ni d'en payer l'estimation.

616. Si le troupeau sur lequel un usufruit a été établi, périt entièrement par accident ou par maladie, et sans la faute de l'usufruitier, celui-ci n'est tenu envers le proprićtaire que de lui rendre compte des cuirs ou de leur valeur.

Si le troupeau ne périt pas entièrement, l'usufruitier est tenu de remplacer, jusqu'à concurrence du croit, les tétes des animaux qui ont péri.

SECTION III.

Comment l'usufruit prend fin

617. L'usufruit s'éteint,

Par la mort naturelle et par la mort civile de l'usufruitier;

Par l'expiration du temps pour lequel il a été accordé; Par la consolidation ou la réunion sur la méme tête, des deux qualités d'usufruitier et de propriétaire;

Par le non usage du droit pendant trente ans ; Par la perte totale de la chose sur laquelle l'usufruit est établi.

l'abus que l'usu

618. L'usufruit peut aussi cesser par fruitier fait de sa jouissance, soit en commettant des dégradations sur le fouds, soit en le laissant dépérir faute d'entretien.

die Gerechtsamen des Eigenthümers etwas unternimmt, so ist der Nußnießer verbunden, diesem hievon eine Anzeige zu machen. Unterläßt er dieses, so ist er für allen Schaden verantwortlich, der für den Eigenthümer hieraus entstehen kann, so wie er es für die von ihm selbst gemachten Beschädigungen seyn würde.

615. Ist nur ein einziges Stück Vieh zum Nießbrauche gegeben worden, und dieses fällt ohne Verschulden des Nießbrauchers, so ist derselbe weder ein anderes an seine Stelle zu geben, noch den Werth davon zu zahlen verbunden.

616. Geht die Heerde, welche jemanden zum Nießbrauche gegeben ist, durch Zufall oder Krankheit, und ohne Vers schulden des Nießbrauchers ganz zu Grunde, so hat dieser gegen den Eigenthümer keine andere Verbindlichkeit, als ihm von den Häuten, oder deren Werth Rechenschaft zu geben.

Geht die Heerde nicht ganz zu Grunde, so ist der Nießa braucher verbunden, durch junges Vieh, in so weit sich die Heerde damit vermehrt hat, die gefallenen Stücke zu erseßen.

Dritter Abschnitt.

Wie der Nießbrauch sich endiget.

617. Der Nießbrauch erlischt

Durch den natürlichen Tod und durch den bürgerlichen Tod des Nießbrauchers;

Durch Ablauf der Zeit, auf welche er verliehen war;

Durch Consolidation, oder dadurch, daß die beyden Eigenschaften eines Nießbrauchers und eines Eigenthümers in derselben Person vereiniget worden sind;

Durch einen dreyßigjährigen Nichtgebrauch des Rechtes; Durch den gänzlichen Untergang der Sache, worauf der Nießbrauch bestellt ist.

618. Die Nutznießung kann gleichfalls durch den Mißbrauch erlöschen, den der Nutznießer von seinem Nußungsrechte macht, sey es, daß er durch eigene Handlungen die Substanz verschlimmere, oder aus Mangel der erforderlichen Unterhaltung die Sache zu Grunde gehen lasse.

Les créanciers de l'usufruitier peuvent intervenir dans les contéstations, pour la conservation de leurs droits; ils peuvent offrir la réparation des dégradations commises, et des garanties pour l'avenir.

Les juges peuvent, suivant la gravité des circonstances, ou prononcer l'extinction absolue de l'usufruit, ou n'ordonner la rentrée du propriétaire dans la jouissance de l'objet qui eu est grevé, que sous la charge de payer annuellement à l'usufruitier, ou à ses ayant-cause, une somme déterminée, jusqu'à l'instant où l'usufruit aurait dû cesser,

619. L'usufruit qui n'est pas accordé à des particuliers, ne dure que trente ans.

620. L'usufruit accordé jusqu'à ce qu'un tiers ait atteint un àge fixe, dure jusqu'à cette époque, encore que le tiers soit mort ayant l'âge fixé.

621. La vente de la chose sujette à usufruit ne fait aucun changement dans le droit de l'usufruitier; il continue de jouir de son asufruit s'il n'y a pas formellement renoncé.

622. Les créanciers de l'usufruitier peuvent faire an¬ nuller la renonciation qu'il aurait faite à leur préjudice,

623. Si une partie seulement de la chose soumise à l'usufruit est détruite, l'usufruit se conserve sur ce qui reste,

624. Si l'usufruit n'est établi que sur un bâtiment, et que ce bâtiment soit détruit par un incendie ou autre accident, ou qu'il s'écroule de vétusté, l'usufruitier n'aura le droit de jouir ni du sol ni des matériaux,

In den hierüber entstandenen Streitigkeiten können die Gläubiger des Nießbrauchers zur Aufrechthaltung ihrer Rechte als Intervenienten auftreten; sie können zur Wiederherstellung der schon entstandenen Verschlimmerungen, und zur Gewähr= Leistung für die Zukunft fich anbiethen.

Die Richter können, je nachdem die Umstände mehr oder minder wichtig sind, entweder unbedingt auf Erlöschung des Nießbrauches erkennen, oder auch verordnen, daß der Eigens thümer in den Genuß der Sache, welche dem Nießbrauche unterworfen ist, nur unter der Bedingung. wiedereintrete, daß er dem Nießbraucher oder denjenigen, die auf obige Art in seine Rechte getreten sind, jährlich und bis zu dem Augenblicke, wo der Nießbrauch ohnehin ein Ende nehmen sollte, eine bestimmte Summe entrichte.

619. Der Nießbrauch, der nicht einzelnen Personen eins geräumt ist, dauert nur dreyßig Jahre.

620. Der Nießbrauch, der jemanden verliehen worden ist, bis ein Dritter ein bestimmtes Alter erreicht haben wird, dauert bis zu diesem Zeitpuncte, obgleich der Dritte gestorben ist, che er dieses Alter erreicht hatte.

621. Der Verkauf der Sache, welche dem Nießbrauche unterworfen ist, ändert nichts an dem Rechte des Nießbrauchers; er fährt fort, den Vortheil von seinem Nießbrauche zu ziehen, in so fern er nicht förmlich darauf Vers zicht gethan hat.

622. Die Gläubiger des Nießbrauchers können die Verzichtleistung, die etwa zu ihrem Nachtheile von ihm geschez hen seyn möchte, für nichtig erklären lassen.

623. Ist nur ein Theil der Sache, welche dem Nießbrauche unterworfen ist, zu Grunde gegangen, so dauert er in Rücksicht des Ueberrestes fort.

624. Wenn jemanden nur ein Gebäude zum Nießbrauche eingeräumt, und dieses Gebäude durch eine Feuersbrunft oder durch einen andern Zufall zerstört worden ist, oder auch von Alterthum einstürzt, so hat der Nießbraucher weder an dem Grund und Boden noch an den Materialien ein Nukungsrecht.

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