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nen Verbindlichkeiten gemindert werden können, 484. Wann und wie er die Wohlthat der Emancipation verlieren könne, 485. Der Emancipirte, welcher Handlung treibt, wird in Hinsicht dieser für volljährig geachtet, 487.

Entführer. Wann er als Vater eines Kindes erklärt werden könne, 340.

Erbe. Auf den rechtmäßigen geht der Besiß einer Erbschaft schon Kraft des Gefeßes über; wer Erbe seyn könne, 724 u. f. Der Erbe kann unter der Rechtswohlthat des Inventariums die Erbschaft autreten; zu was er in diesem Falle verbunden sey; binnen welcher Zeit er ein Juventarium errichten, und sich zur Annahme oder Ausschlagung der Erbschaft entschließen müsse; feine Pflichten in Betreff der Verwaltung des zur Erbschaft ge hörigen Vermögens; wann er in seinem eigenen Vermögen aus gegriffen werden könne; er ist gehalten den Gläubigern der Erbschaft oder andern Interessenten Bürgschaft zu leisten, in welcher Ordnung er die erstern bezahlen müsse, 793 u. f. In wie ferne er zur Collation und zur Tilgung der Erbschaftsschulden und Lasten verbunden sey, 843 u. f. 870, 1221 U. 1225. Worauf jeder Erbe antragen könne, wenn erbschaftliche Immobilien mit Renten beschwert sind; weicher Erbe diefe leisten müsse, im Falle der Nachlaß in dem Zustande, worin er sich befindet, getheilt wird, 872. Was Rechtens sey, wenn er zu Folge einer Hypes thek mehr als seinen Antheil an der gemeinschaftlichen Schuld bezahlt hat, 875. Welche Formalität erfordert werde, damit ein gegen den Verstorbenen executorischer Titel gegen den Erben vollstreckt werden könne, 877. Jeder Erbe kann verlangen, daß das Vermögen des Verstorbenen von dem seinigen getrennt wer de; wann dieses Recht aufhöre, 878 u. f. Welche Rechte dem Erben gegen den Geschenkachmer oder gegen dritte Besizer zustehen, wenn Immobilien zu Folge der Reduction zur Erbschaftsz masse eingefordert werden, 929 . 930. Er haftet für die Vers mächtnisse, 1017. Er kann dem Besige des Mobiliar, Vermögens der Erbschaft ein Ende machen, wenn sich der Testaments Executor in demselben befindet, 1027. Der Miterbe hat ein Privilegium auf die zur Erbschaft gehörigen Immobilien zur Siz cherheit der Theilung und der Gewähr der Löfe, 2103. Was er thun müsse, um dieses Privilegium in seiner Kraft zu erz halten, 2109.

Erbfähig. Wer es sey, 725 u. f.

Erbfolge. Siche Succession.

Erbrenten. Gehören za den Mobilien, sind wesentlich lösbar, 529 u. f. u. 1911. Wann der Schuldner zur Ablösung dersels ben gezwungen werden könne, 1912.

Erbschaft. Die, welche Ascendenten oder Seitenverwandten ugefallen ist, wird in zwey Theile getheilt; Regeln hieben, 733 u. f. Eine Erbschaft fanu unbedingt, ausdrücklich oder

stillschweigend angenommen werden, was für eine ausdrückliche oder stillschweigende Annahme gehalten werde, 774 u. f. Wann ein Boll:ähriger die von ihm geschehene unahine einer Erb, schaft Leireiten könne, 783, Folgen derfelben, 784 u. f. Die

Subiger desjenigen, der auf eine Erbschaft verzichtet bat, können solche in seinem Nahmen annehmen, 788. Auf die Erbschaft einer noch lebenden Person kann man nicht verzichten, noch seine eventuellen Rechte darauf verdußeru) 791 u. 1130. Wer aus einer Erbschaft Effecten bey Seite geschafft, verliert das Recht ihr zu entsagen, 792. Wann eine Erbschaft als va, cant angesehen, werde, 811. Wie die Theilung einer Erbschaft geschehe, siehe Theilung.

J.

amilienrath. In welchen Fällen er das Recht habe, einen Vermund zu ernennen und abzufegen, 405, 444. Seine Zu fammensehung, 407 u f. Die Mitglieder desselben sind unter Geldstrafe verbunden, vor dem Friedensrichter zu erscheinen, 412. Ber nicht Mitglied eines Familienrathes seyn könne, 442 u. f. Der Familienrath bestimmt die Samme, welche jährlich für den Minderjährigen und zur Verwaltung seines Vermögens verwendet werden soll; er sezt feft, ob der Vormund sich noch cines besondern be oldeten Verwalters bedienen dürfe, und wel che Summe er von den Einkünften des Minderjährigen rentbar anzulegen habe, 454 u. f. Er autorisirt den Vormund ein Aus lehen für den Minderjährigea aufzunehmen, seine Immobilien zu verkaufen, oder zur Hypo hek zu stellen, 457 u. f. Ohne feine Autorisation kann der Vermund keine Erbschaft oder Schenkung für den Minderjährigen annehmen eder ausschlagen, keine Klage einführen oder für richtig annehmen, die sich auf Immobiliar Rechte des Minderjährigen besicht, auf keine Thei: lung aktragen, keinen Vergleich schließen, 461 u. f. u. 776. Der Familienrath kann vorschreiben, daß der Bormund während der Vormundschaft zu gewissen Zeiten die Berechnungen über feine Verwaltung dem Nebenvormuude vorlege, 470. Er ernennt den Curator, in dessen Beyseya dem emancipirten Minderjähri gen die Vorinundschäftsrechnung abgelegt wird, 489. Er eröff net seine Meinung über den Zustand desjenigen, auf deffen Ja: terdiction angetragen wird; ernennt den Vormund und Nebens vormund eines Interdicitten, und gibt sein Gutachten über die Bestimmungen des Ehe, Contractes des Kindes eines Interdis cirten, 494 505 u. 511. Wird die Frau zur Vormündering ihres Mannes ernannt, so fezt der Familienrath die Bedingun gen der Verwaltung fest, b07. Er autorifirt den Vormünder zur Theilungsklage gegeu die Miterben, die Minderjährigen oder Interdicirten, 817. Siehe Vormund, Vorm u n dịch a ft; Neben vormuud.

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Faustpfand. Welches Recht diefes dem Gläubiger gebe, unter welchen Bedingungen er sein Recht ausüben könne, 2073 u. f. Im Nichtzahlungsfalle kann er nicht willkührlich darüber verorde nex; er ist dem Schuldner für den Verlust oder die Verschlimmerung desselben verantwortlich, 2978 u. f. Wann der Schuldrer es zurückfordern, in welchem Falle der Gläubiger es für eine andere Schuld zurückbehalten könne, 2082.

Feldfrüchte. Werden bald zu den unbeweglichen, bald zu den beweglichen Gütern gerechnet, 520.

Fenster. Mann und in welcher Entfernung es erlaubt ist, sie in einer Mauer anzubringen, wie sie beschaffen seyn müssen, 676. Feuers brunst. Der Miether ist für selbe verantwortlich, 1733. Fisch e. In welchem Falle sie, wenn sie in einen andern Fischtech übergehen, dem Eigenthümer desselben zugehören, 564. Flußbett. Wem das alte Flußbett gehört, wenn ein Fluß oder Strom seinen Lauf verändert, 563.

Forderungen (privilegirte). Eiche Privilegium.

Franzosen. Genießen der Civil Rechte, 3. Rechte ihrer im Auslande gebornen Kinder, 10. Können in Frankreich wegen Verbindlichkeiten belangt werden, die sie im Auslande eingegan, gen haben, 15 Wie fie die Civil Rechte verlieren, und die verlornen wieder erhalten können, 17 u. f. Welche Formalitäten sie zu beobachten haben, wenn sie im Auslande ein Testament machen wollen, 999.

Französinn. Die einen Fremden heirather, folget dem Su ftande ihres Mannes, 19. Wie erhält sie die rechtliche Eigens schaft einer Französinn wieder? das.

Frau. Wann sie nach dem Tode des Mannes oder nach ausge: sprochener Ehescheidung zu einer neuen Ehe schreiten föun G, 228 u. 297.

Fremde. Wie ihre in Frankreich gebornen Kinder die CivilRechte erhalten, 9. Ju wie weit sie selbst auf die Civil Rechte Ansprüche haben, it. In welchen Fällen sie vor den franzêsiz schen Gerichten belangt werden könnes, 14. Wann sie als Klä ger Bürgschaft leisten müssen, 16. Wann und wie sie in Frants reich erben können, 726. In welchem Falle man durch Schenkung unter Lebenden oder durch Testament zu ihrem Vortheile verordnen dürfe, 912.

Friedensrichter. Er fertiget die Notorietäts-Acte, 70. Sei, ne Gegenwart bey dem Inventarium eines Abwesenden, 126. Er nimmt die Adoptions-Acte auf, 353. Er fertigt den Ver: bal Prozeß über die Pflege eines Kindes aus wohlthätigen Abs sichten, 363. Ruft deu Familienrath zusammen, bestimmt deu

Erscheinungs Termin, bestraft die nicht erschienenen Mitglieder des Familie rathes, kann die Versammlung ausseßen, prâfidirt fie und hat eine entscheidende Stimme, 406 u. f. Fall, wo er

von Amts wegen den Familienrath zusammen berufen muß, 446. Er nimmt die Emancipations - Erklärung auf! 477. Wann er die Versiegelung der zu einer Erbschaft gehörigen Effecten von Amts wegen vornehmen müsse, 819. Wann er ein Testament aufnehmen könne, 985.

Früchte. Werden in natürliche, Industrial und Civil Früchte eingetheilt; was man hierunter verstehe, 583 u. f. Von wel cher Zeit an man die Früchte der Gegenstände, welche der Col lation unterworfen sind, zu vergüten habe, 856. Vou welchem Zeitpuncte der Particular Legatar Anspruch auf die Früchte der ihm vermachten Sache habe, 1015.

G.

astgeber. Eiche Gastwirthe.
geber.

Gastwirthe. Haften für die Effecten, welche ein Reisender, den sie beherbergen, bey ihnen eingebracht hat, 1952. Sie har ben ein Privilegium auf die Effecten des Reisenden, 2102. Jhre Klage auf Zahlung der Wohnung und der Nahrung, die sie ges liefert haben, wird in sechs Monaten verjährt, 227.

Gebäude. Werden zu den unbeweglichen Gütern gezählt, 518. Bey welchen ein Zwischenraum gelassen, oder eine Zwischenmauer angelegt werden müsse, 674.

Gebrauch. Nach welchen Grundsäßen sich die Rechte des He brauchs richten, wenn in dem Rechtstitel nichts hierüber bes stimmt worden ist, 629 u. f.

Geburt (cheliche). Kann deßwegen allein nicht angefochten wer den, weil die Kinder den Heiraths-Act ihrer Eltern nicht auf zuweisen im Stande sind, 197. Wann und in welcher Zeitfrisk sie von dem Manne und seinen Erben bestritten werden könne, 312 u. f. Auf welche Art sie erwiesen werde, 319 u. f. Geburten. In wie viel Zeit und von wem fie anzuzeige seyen, 55 u. f. Wann diese Anzeige in Betreff der Geburten bey der Armee geschehen müsse, 92.

Geburts Acte. Was sie enthalten müssen, 57. Wie sie über ausgesezte und während einer Seereise geborne Kinder abzufass sen, 58. Die Geburts Acte der während einer Seereise oder bey der Armee in fremden Ländern gebornen Kinder müssen auszugsweise den Regieru des Civil-Standes am legten Wohns orte der Eltern eingetragen werden, 59 u. f. u. 93,

Geburtsschein. Die, welche sich verehlichen wollen, müssen ihn vorzeigen, 70. Wie er erfegt werden könne, wenn es uns möglich ist, ihn herbey zu schaffen, 71.

Gegens Reverse. unter welchen Personen sie eine Wirkung haben, 1321. Jene, welche sich auf einen Heiraths - Contract beziehen, kdunen dritten Personen nicht entgegen gesezt, und sie müssen den Ausfertigungen desselben eingerückt werden, 1397. Gegenscheine. Eiche Gegen: Reverse.

Gehölz (hochstämmiges). Rechte des Nicßbrauchers in Betreff desselben, 591 . f.

Geld (geschenktes).

869.

Wie es bey einer Erbschaft conferirt werde,

Geldstrafen. Wegen uebertretung der Verfügungen in Betreff der Acte des Civil: Standes, 50, 156 u. 192. Gegen die Hypotheken Bewahrer, 2202.

Gemeinde Güter. 542.

Welche Güter hierunter begriffen werden,

Geschäftsführer (freywilliger). Welche Verbindlichkeiten er habe, und was für Rechte ihm gegen den Eigenthümer zußtehen, 1372 u. f.

Geschenke.

Wann sie bey einer Erbschaft conferirt werden müssen, und wann sie der Collation nicht unterworfen find, 843 u. f. Geschenkgeber. Kann sich das Rückfallsrecht an der geschenk. ten Sache ausbedingen; Wirkung dieses Rechtes, 951 u. 952. In wie ferne er die Restitution derselben an einen dritten vers ordnen könne, 1048. Er kann durch keinen bestätigenden Act die Fehler einer Schenkung unter Lebenden verbessern,, 1339.

Geschenknehmer. In welchen Fällen er zur Collation vere bunden, und in welchen er hiezu nicht verbunden sey, 843 u. f. Von welchen Kosten er bey der Collation eines Immobilar-Stük: kes Vergütung fordern, und wie lange er im Besige desselben bleiben könne, 859 u. f. Was Nechtens sey, wenn einem zur Erbfolge berechtigten ein Immebiliar Stück geschenkt und ihm hieben die Collation erlassen worden, die Saenkung aber den disponibeln Theil überschreitet, 866. Nechte des Geschenknehs mers, wenn ihm Mobilien unter dem Vorbehalte des Nießbrauchs gescheuft werden, 950. Pflichten des Geschenknehmers, wenn er mit der Restitution beschwert worden, 1958 u. f. Wie er geschenkte Immobilien oder dingliche Immobilien gleich seachtete Rechte vout Privilegien und Hypotheten befrepen fön ne, a181 H. f.

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