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einer historischen Entwickelung

des wahren

Ursprungs des Wechselrechts

ein Beytrag

zur Geschichte des Handels des Mittelalters.'

Nebst einer Sammlung

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alter und neuer bisher in Teutschland wenig bekannter
insonderheit italienischer, spanischer, portugisischer und
englischer Wechselgefeße, und einiger anderen Urkunden
mit nöthigen Uebersehungen.

Von.

Georg Friedrich von Martens.

Gittingen,

bey Johann Christian Dieterich.

I 7 9 7.

Vorerinnerung.

ie Geschichte des Wechselrechts ist so innig in die Ge. schichte des Handels und Münzwesens des Mittelal ters verwebt, daß sie schon in dieser Rücksicht einer ausführ lichen Entwickelung wohl würdig ist; fast alle diejenigen die vom Wechselrecht überhaupt gehandelt haben, sind mehr oder weniger in die Untersuchung des Ursprungs des Wech selrechts hineingegangen, ohne daß gleich wohl einer unter ihnen der Sache völlig auf den Grund gekommen wäre, ob. gleich Hr. Prof. Büsch in seiner Abhandlung über den Ursprung des Wechselrechts a), seine Vorgånger weit hinter sich gelassen hat, und ich es gern und mit Dankbarkeit bekenne, daß ich manche in dieser schäßbaren Schrift oft nur hinge worfene Gedanken benußt habe, um weitere Nachforschun. gen anzustellen, die mich aber zum Theil auf andere Resultate geführet haben. Die Verschiedenheit und Unbestimmt. heit in den Meinungen vieler Gelehrten über den Ursprung des Wechselrechts rühret wohl allerdings zum Theil daher, daß man nicht richtig genug die Frage felgefeht hat, auf die es eigentlich bey der Untersuchung ankommt.

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a) Büsch und Ebelings Handlungsbibliothek 1. B. 3. St. S. 377.

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